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Sigi Oblander im Mai 2010
Als Teenager mit ihrer Familie nach Westberlin in die Freiheit geflüchtet, erkannte Sigi bald, dass es noch eine ganz andere Freiheit geben muss. Neugierig gemacht durch das Zeugnis ihres Bruders, suchte und fand sie Jesus Christus. Wenige Monate später begann sie eine Ausbildung für den geistlichen Dienst am Theologischen Seminar Beröa in Erzhausen.

Seitdem hat ihr Dienst sie in viele Länder Asiens, nach Russland und Osteuropa geführt. Sie schmuggelte Bibeln hinter den Eisernen Vorhang und besuchte Kriesengebiete in Vietnam und Bangladesh. In Afghanistan wurde sie als Geisel gefangen genommen, in Russland vom KGB verhört. Im Verlauf von beinahe 40 Jahren hat ihr Dienst sie in über 95 Länder geführt. Zusammen mit ihrem Ehemann David gehört sie zum Pastorenteam ihrer Heimatgemeinde in Atlanta, Georgia.